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zurück zur StartseiteEin besonderes Erlebnis: Martin Stötzer und Elsaß bei ihrer ersten Weltmeisterschaft
Für Martin Stötzer und seinen vierbeinigen Partner Elsaß ging in München-Riem ein ganz besonderer Traum in Erfüllung: die Teilnahme an der Weltmeisterschaft der Einspänner Pferde. Elsaß war für die Weltmeisterschaft ausgewählt worden – eine große Ehre und ein besonderer Höhepunkt für das gesamte Team. Bereits im Vorfeld hatte Martin mit Candy Noir ebenfalls die Qualifikation geschafft.
Die Freude über die Nominierung und die Möglichkeit, bei einer Weltmeisterschaft dabei sein zu dürfen, war entsprechend groß. Schon die besondere Atmosphäre, das internationale Starterfeld und die Begegnungen mit den anderen Teilnehmern machten die erste WM zu einem Erlebnis. Besonders positiv hob das Team den angenehmen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hervor. Auch die Organisation der Veranstaltung begeisterte: Bis ins kleinste Detail war die Weltmeisterschaft hervorragend vorbereitet. Dazu kamen das schöne Wetter und die eindrucksvoll gestalteten Hindernisse, die für eine besondere Kulisse sorgten.
Sportlich startete Elsaß gewohnt souverän in die Weltmeisterschaft. In der Dressur zeigte er sich zuverlässig und präsentierte sich von seiner erfahrenen Seite. Nach dem ersten Dressurtag rangierte das Gespann auf Platz 43.
Am Samstag wartete mit dem Gelände die anspruchsvollste Teilprüfung. Auch wenn Elsaß diesmal nicht ganz so zügig unterwegs war wie gewohnt, stellte Martin das Wohl seines Sportpartners über das Ergebnis. Nicht jeder Tag läuft im Sport nach Plan – und auch das gehört zu einer Partnerschaft zwischen Fahrer und Pferd dazu. Es war schlicht nicht Elsaß' Tag, und das muss man seinem Sportpartner ebenso zugestehen. Mit diesem fairen und verantwortungsvollen Blick auf sein Pferd beendete das Team die Geländeprüfung auf Platz 42.
Mit viel Bedacht und weiterhin ganz im Zeichen des Pferdewohls ging es am Sonntag noch einmal in das Kegelfahren. Lediglich zwei unglückliche Bälle fielen. Damit erreichten Martin Stötzer und Elsaß am Ende den 47. Platz von 85 Startern und fanden sich somit mitten im großen internationalen Starterfeld wieder.
Doch das Ergebnis ist an diesem Wochenende nur ein Teil der Geschichte. Viel wichtiger bleibt die Erfahrung, erstmals bei einer Weltmeisterschaft dabei gewesen zu sein, Teil eines starken Teams zu sein und die besondere Atmosphäre dieses internationalen Großereignisses erleben zu dürfen.
Nach einer langen und anstrengenden Saison darf das Team nun erst einmal durchatmen, die vielen Eindrücke Revue passieren lassen und neue Kräfte sammeln. Denn der nächste große Höhepunkt ist bereits absehbar: In zwei Jahren steht die nächste Weltmeisterschaft an.
Der Thüringer Reit- und Fahrverband gratuliert Martin Stötzer, Elsaß und dem gesamten Team ganz herzlich zu dieser besonderen ersten Weltmeisterschaft und wünscht für die kommende Zeit eine wohlverdiente Erholung und weiterhin viel Freude und Erfolg im Fahrsport.
Foto: privat